Felix Meran
Geschichten und Gedanken
aus den Randzonen der Normalität.
Ein neuer Gott für die Ameisen, 324 Fußnoten ohne den Roman dazu, ein Knopfhalt mit metaphysischer Restwärme, eine Nacht mit Oscar Wilde, ein Kochbuch für aussterbende Tierarten und eine Managementtheorie, die sich auf schwere Persönlichkeitsstörungen von Führungskräften stützt.
Felix Meran erzählt von Dingen, die offiziell nicht vorgesehen sind: von einem Motorrad mit Banane, das den Lauf der Geschichte verbiegt. Von einem Beamten im Ätherdienst und einer verschwiegenen Blähkathedrale. Von der Frage, ob Begabung auch eine Verpflichtung bedeutet. Und irgendwo verbinden sich 41 schlaue alte ungarische Sprichwörter zu einem k.u.k. Roman, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.
Spät in seinem Leben ist Felix Meran zur literarischen Entdeckung geworden. Ein Autor, der den Geist von P. G. Wodehouse und John Irving aufnimmt, Herzmanovsky-Orlando neu denkt und doch ganz bei sich bleibt, irgendwo zwischen Fußnote und Weltformel.
